
Erscheinungsjahr: 1998 WER 6540 2 Bestellen
1-2 Veglia
3-8 III,1
9-11 II,1
12- 16 Descrizione Umoristica
17-22 cante-grito
23-27 IV,1
Die CD porträtiert das Schaffen eines bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten jungen Komponisten, der über seine Musik szenische, räumliche und historische Dimensionen zu entfalten versteht.
André Werner gehört zu einer Komponistengeneration, deren Werke nicht mehr mit einem einheitlichen Stilbegriff zu etikettieren sind. Tradierte Besetzungen wie Streichquartett, Klavierkonzert, Orchester haben noch eine inspirierende Funktion, jedoch sind die damit verbundenen Gattungsvorstellungen nur noch teilweise wirksam.
Alle Werke von André Werner zehren von den Erfahrungen mit der elektro-akustischen Musik. Überformungen des instrumentalen Charakters zu neuen Klangbildern finden statt. Linien und Klang sind wechselseitig integriert. Virtuell erzeugte räumliche Wirkungen verbinden sich mit mit diesen neuartigen Klängen. Die Werke bilden oft untereinander einen Zusammenhang, als wären sie nur Stationen in einem einzigen Raum.
Wenngleich selten präsent, so zeigen Anklänge an Zitate, dass in diesem Raum nicht nur Gegenwärtiges, sondern auch Vergangenes einen Platz haben kann.
| 1960 | geboren in Bremerhaven |
| 1980-86 | Studium der klassischen Gitarre und Oboe an der Musikhochschule Bremen |
| ab 1984 | kompositorische Vorstudien bei Luciano Ortis |
| 1986-92 | Studium der Komposition an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Frank Michael Beyer (künstlerischer Abschluß) seither freischaffend |
| Preise und Stipendien (Auswahl) | |
| 1990 | Preisträger beim Kompositionswettbewerb Hitzacker |
| 1991/92 | Arbeitsstipendium der Strobelstiftung Baden-Baden |
| 1992 | Auswahl der Komposition "Descrizione Umoristica" für die Weltmusiktage 1993 (Mexico D.F.) |
| 1993 | Berliner Kunstpreis / Förderungspreis für Musik |
| Rom-Preis Villa Massimo (1995/96) | |
| Kompositionspreis Stuttgart | |
| 1994 | Liebermann-Opernstipendienpreis zur Komposition von "Titus Anclronicus" 0per nach W. Shakespeare / N. Machiavelli |
| 1995 | Venedig-Stipendium im Centro Tedesco di Studi Veneziani |
| 1997 | Cité Internationale des Arts |
(Stand: 1998)
Veglia
für Solistenchor und Kammerensemble (1991/93)
nach einem Gedicht von G. Ungaretti
1 A
2 B
Neue Vocalsolisten - VARIANTI
Leitung: Manfred Schreier
III,1
für Flöten und Live-Elektronik (1992)
3 A
4 B
5 C
6 D
7 E
8 F
Beate-Gabriela Schmitt, Flöten
Realisiert im Elektronischen Studio der TU Berlin, 1995
II,1
per stygia, per manes vehor
für Klavier und Kammerensemble (1993/94)
9 A
10 B
11 C
VARIANTI
Leitung: Manfred Schreier
Descrizione Umoristica
für Sopran und Klavier (1989/90)
nach Pier Paolo Pasolinis Pilade
12 I
13 II
14 III
15 IV
16 V
Claudia Barainsky, Sopran - Axel Bauni, Klavier
cante-grito
für Streichquartett (1994)
17 A
18 B
19 C
20 D
21 E
22 F
Pellegrini-Quartett
IV,1
Magni dominator poli, tam lentus audis scelera? tam lentus vides?
für großes Orchester (1995)
23 A
24 B
25 C
26 D
27 E
28 F
Berliner Sinfonie-Orchester
Ltg. Michael Schønwandt