In der Edition Zeitgenössische Musik erschienen über 125 Porträts. Die EZM-Veröffentlichung befördert nicht selten den Einstieg in eine erfolgreiche internationale Karriere. So erhielten renommierte Vertreter:innen zeitgenössischen Musikschaffens wie Matthias Pintscher, Isabel Mundry, Peter Ruzicka oder Johannes Kalitzke bereits ein CD-Porträt in der Reihe.
Der Titel „Vida“ des Porträt-Albums von Misha Cvijović vereint Bedeutungsebenen aus verschiedenen Sprachen – Leben, Sicht, Heilung und Mythos. Ebenso vielschichtig ist auch die Musik der Komponistin, die aus der Beschäftigung mit unterschiedlichen klanglichen und künstlerischen Perspektiven resultiert.
Die Musik von Yongbom Lee zeichnet sich durch kontinuierliche Klangströme und ein fein ausbalanciertes Zusammenspiel instrumentaler und elektronischer Klänge aus. Geprägt durch seine interkulturelle Biografie, interessieren Lee insbesondere Schnittstellen und Distanzen kontrastierender Dinge – wie etwa zwischen dem Fremden und dem Eigenen oder dem Bewussten und dem Unbewussten.
Facettenreiche Klangfarben, Virtuosität und ein Spannungsfeld aus Brüchen und Bindungen zeichnen die Musik von Turgut Erçetin aus. Dabei werden insbesondere Zwischenräume in verschiedensten Dimensionen beleuchtet. So erforscht der Komponist „den Raum zwischen Instrumenten oder Gruppen, zwischen Harmonie und Geräusch […], zwischen Spektren, zwischen dem, was gespielt wird, und dem, was aus dem Aufführungsort widerhallt“, wie Paul Griffiths im Booklet erläutert.
In Kürze erscheinen die Porträts von: Misha Cvijović und Eloain Lovis Hübner